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Little John Bikes – Der Fahrradfachmarkt – 19mal in Deutschland!

E-Bikes

E-Bikes! Der neue Trend auf Deutschlands Radwegen. Immer mehr Radler begeistern sich für die Fahrräder mit dem eingebauten Rückenwind. Was genau sich hinter dem Begriff E-Bike bzw. Pedelec verbirgt, erfahren Sie hier auf dieser Seite Ihres Little John Bikes Fahrradfachmarktes.

  1. Was ist ein E-Bike?
  2. Für wen sind E-Bikes geeignet?
  3. Handhabung
  4. Antriebsarten
  5. Geschwindigkeit
  6. Akku
  7. Preise
  8. Gesetzliches
  9. Zukunft
  10. E-Bikes bei Little John Bikes!
 

Was ist ein E-Bike?

Ein E-Bike ist ein Fahrrad mit Elektroantrieb oder Elektrozusatzantrieb. Die Fahrräder mit Elektrozusatzantrieb werden in der Fachsprache Pedelec genannt. Deren Marktanteil liegt bei über 90%. Daher ist meistens von einem Pedelec die Rede, wenn über E-Bikes gesprochen wird.

Das typische Pedelec (Fahrrad mit Elektrozusatzantrieb) unterstützt den Fahrer beim Treten. Dass bedeutet, der Fahrer muss in die Pedalen treten, damit der Elektrozusatzantrieb arbeitet und unterstützend mitwirkt. Technisch funktioniert das über einen Sensor der die Umdrehungsgeschwindigkeit und die Kraft mit der getreten wird erfasst, auswertet und mit einer Motorsteuerung umsetzt.

Beim "echten" E-Bike (Fahrrad mit Elektroantrieb) ist das nicht notwendig. Hier wird der Motor mittels Gasgriff oder Gashebel gesteuert und damit auch die Geschwindigkeit geregelt. Da der Marktanteil wie bereits erwähnt verschwindend gering ist, gehen diese Ausführungen nicht näher darauf ein.

 

Für wen sind E-Bikes geeignet?

Pedelecs sind in den letzten Jahren aufgrund ihrer einfachen Bedienung und ihres dem Fahrrad angeglichenen Erscheinungsbildes absolut breitentauglich geworden. Schon längst gilt ein Pedelec nicht mehr als Behindertenmobil oder als Fahrzeug für die ältere Generation. Beliebt sind sie bei jungen Eltern mit Kinderanhänger, Berufstätigen im Anzug die mit dem Rad zur Arbeit fahren wollen, aber auch bei Pärchen mit unterschiedlichem Trainingszustand, die gern gemeinsam unterwegs sind.

Mit einem Durchschnittsgewicht von 20 kg wiegt das Rad nur unwesentlich mehr als ein normales Fahrrad. Es kann also auch von jüngeren bzw. älteren Menschen problemlos genutzt werden. (Ausnahme siehe Gesetzliches)

Die meisten Pedelecs werden in Städten als echter Autoersatz verwendet, gern aber auch zur Erhöhung der Reichweite oder zum "Mithalten" für die Radtour eingesetzt. Neben der Stadt- und Tourenvariante gibt es sie mittlerweile sogar als Mountainbike oder Faltrad. Den Nutzungsmöglichkeiten sind also keine Grenzen gesetzt, denn als Faltrad kann es sogar mit ins Büro genommen werden!

 

Handhabung

Die Handhabung ist mittlerweile bei den hochwertigeren Modellen sehr einfach: Die Motorunterstützung können Sie mit einem Schalter einschalten, die gewünschte Unterstützungsstufe ebenfalls mittels eines Schalters wählen und dann treten. Den Rest macht ein modernes Pedelec allein.

Hört man auf zu treten oder bremst man, schaltet sich die Unterstützung sofort ab. Bei der nächsten Kurbelumdrehung ist sie aber wieder ohne weiteres Zutun da.

 
 

Antriebsarten

Jetzt wird es technisch: Es gibt 3 Arten von Antrieb, allerdings ist eine Unterteilung in gut oder schlecht nicht möglich, da ähnlich wie beim Auto verschiedene Vorlieben existieren. Pedelecs werden entweder über Front-, Heck- oder Mittelmotoren angetrieben. Front und Heckmotoren sind in der Nabe integriert und treiben das jeweilige Rad direkt an. Sie sind sehr beliebt, weil das Pedelec optisch kaum von einem "normalen" Fahrrad zu unterscheiden ist. Der Mittelmotor wirkt im Gegensatz dazu auf die Kette.

Vom Fahrkomfort sind Heckantrieb und Mittelmotor die komfortabelsten Antriebe, schließlich treibt man ein normales Fahrrad auch mittels Pedalkraft hinten an. Der speziell in Deutschland sehr beliebte "Rücktritt", also das Bremsen durch treten nach hinten, lässt sich bei diesen Antriebsarten nur mit sehr hohem und damit teuren technischen Aufwand realisieren. Der Frontmotor bietet diesbezüglich keinerlei Einschränkungen, als Nachteil lässt sich allerdings aufführen, dass die Kraft die der Motor im Vorderrad entwickelt, sehr ungewohnt ist und in speziellen Situationen (Glätte, Kopfsteinpflaster, etc.) schon etwas mehr radfahrerisches Können verlangt, als die vorstehend genannten Systeme.

In der Regel haben alle Motoren eine Leistung von 250 Watt. Es gibt aber auch Ausnahmen: Pedelecs mit höherer Leistung sind jedoch versicherungspflichtig und unterliegen dementsprechenden gesetzlichen Auflagen. (siehe Gesetzliches)

 

Geschwindigkeit

Ein Pedelec unterstützt seinen Fahrer in der Regel bis 25 km/h, fährt man schneller, schaltet sich die Unterstützung - ähnlich wie beim Bremsen - ab. Es gibt auch Modelle die den Fahrer bis 40 km/h unterstützen, diese unterliegen aber gesetzlichen Bestimmungen. (siehe Gesetzliches)

Erwähnt werden muss an dieser Stelle auch die sogenannte Schiebe- oder auch Anfahrhilfe, die einige Modelle serienmäßig haben oder preiswert nachrüstbar ist. Sie treibt das Fahrrad auf Knopfdruck ohne pedalieren bis auf eine Geschwindigkeit von 6 km/h an.

 
 

Akku

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Akkutypen mit spezifischen Besonderheiten, wichtig ist aber auf jeden Fall beim Kauf darauf zu achten, dass der Akku zum Laden leicht abgenommen werden kann. Bei Systemen, in welchen der Akku im Rahmen integriert ist, sollten Sie darauf achten, dass am "Lagerort" eine Steckdose vorhanden ist.

Einer der wesentlichsten Unterschiede bei den Akkus liegt in dessen Bauart: Vom Bleiakku bis zum hochmodernen Lithium Ionen Mangan Akku existiert eine große Bandbreite! Als Vorreiter in den Punkten Ladezeiten und Gewicht gilt zur Zeit der Lithium Ionen Mangan Akku, der z.B. von Kalkhoff sehr häufig eingesetzt wird. Da er gleichzeitig sehr kompakt ist, bringt dies in der täglichen Handhabung große Vorteile mit sich.

Die Lebensdauer eines guten Akkus beträgt nach Herstellerangaben mindestens 500 komplette Ladungen. Das klingt nicht viel, ist aber in Bezug auf die gefahrenen Kilometer eine ganze Menge. Rechnet man mit einer mittleren Reichweite von 50 km pro Ladung, so kommen immerhin 25.000 km zusammen bevor der Akku vielleicht ersetzt werden muss.

Die Akkus sind bei allen Pedelecs grundsätzlich auswechselbar, so dass diese im Schadensfall auch leicht ersetzt werden können. Die Preise der Ersatzakkus erscheinen mit über 500€ auf den ersten Blick heftig. Umgerechnet auf die 25.000 km, die man damit fahren kann, beträgt die Investition grade mal 2 Cent pro km.
Die Qualität der Akkuzellen ist aber nicht das einzige Kriterium für ein langes Akkuleben. Wichtigkeit kommt auch der Ladeelektronik und dem Motormanagement zu. Leider gibt es keine für den Endkunden nachvollziehbaren Parameter, an dieser Stelle kann nur ein fachkundiger Kundenberater helfend zur Seite stehen.

 
 

Preise

Ein gutes Fahrrad erhält man schon ab ca. 500€. Ein ähnlich ausgestattetes Pedelec mit einer gut funktionierenden Motorelektronik und einem entsprechend hochwertigen Akku gibt es ab ca. 1.800€.
Modelle die preislich darunter liegen haben sich in Tests oft als Produkte mit erheblichen Mängeln herausgestellt. Häufig ist die Antriebseinheit mit Akku sehr schwer. Zudem wird am Basisprodukt durch die Verwendung von minderwertigen Fahrradteilen wie Gabel und Rahmen gespart. Zum Teil ist der Motor beim Anfahren auch alles andere als sanft, so dass der Antriebsschub sehr unvermittelt einsetzt. Meistens weisen auch die Akkus keine hohe Qualität auf.

 
 

Gesetzliches

Bei den Pedelecs die bis zu 25 km/h unterstützen müssen keine Regelungen vom Gesetzgeber beachtet werden. Sie gelten vor dem Gesetz als Fahrrad und unterliegen somit auch nicht der Helmpflicht.

Pedelecs die schneller fahren, fallen unter die Versicherungspflicht. Ein am Fahrrad befestigtes Versicherungskennzeichen ist daher Bedingung, um am Straßenverkehr teilzunehmen. Personen die nach dem 01.04.1965 geboren sind, benötigen außerdem eine Mofaprüfbescheinigung oder einen Führerschein. Für alle anderen Personen ist der Personalausweis mit zu führen. Das Mindestalter für das Fahren eines solchen E-Bikes beträgt 16 Jahre.

 
 

Zukunft

Pedelecs liegen im Trend und sind absolut breitentauglich. Viele Leute entdecken die E-Bikes zunehmend als eine echte Alternative für längere Strecken, denn Sie können mit einer Tretunterstützung von bis zu 25 km/h beim Fahren rechnen. Die geringen Kosten von nur ca. einem Cent pro Aufladung, verbunden mit dem angenehmen Fahrerlebnis werden das Pedelec zu einem echten Massenfahrzeug machen. Es hilft bei der Lösung der Verkehrsproblematik genauso wie es den Aktionsradius des einzelnen erweitern kann. Zudem hält ein E-Bikes Sie und die Natur gesund!

 

E-Bikes bei Little John Bikes!

Fahren Sie bei Little John Bikes Probe! Sie können sich in den Little John Bikes Fahrradfachmärkten gerne ein Pedelec ausleihen - auch fürs Wochenende.

Übrigens, unter Rubrik Produkte zeigen wir Ihnen eine Auswahl an E-Bikes aus unserem Sortiment. Eine qualifizierte Beratung dazu bekommen Sie in einem der deutschlandweit 19 Little John Bikes Fahrradfachmärkte.

 
 
 
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